10 Tipps für eine klimafreundliche Ernährung

Jenny Blekker, Mitautorin von „Das Klimakochbuch: Klimafreundlich einkaufen, kochen und genießen“ hat SMERGY die 10 besten Tipps für eine klimafreundliche Ernährung verraten und gleich noch drei leckere Rezepte aus dem Klimakochbuch zur Verfügung gestellt. Mit den Tipps und Rezepten könnt ihr beim Einkaufen, der Zubereitung und auch danach ganz einfach etwas für den Klimaschutz tun und dabei lecker Essen. 

Tipp 1: Mehr Gemüse und weniger Fleisch
Grundsätzlich gilt, dass weniger Fleisch gut für das Klima, aber auch für die Gesundheit ist. Auch deinen Verbrauch von Milch, Eier und Butter kannst du durch gute vegane-Alternativen reduzieren.

 

Tipp 2: Bitte nur Bio!
Der ökologische Landbau ist im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft ressourcenschonender und umweltverträglicher – und weist auch ein größeres Naturschutzpotenzial auf.  Bio-Lebensmittel haben meist eine bessere Klimabilanz als konventionell produzierte Lebensmittel. Berechne gleich hier, wie viel CO2 du sparen kannst, wenn du zukünftig mehr BIO-Lebensmittel kaufst.

    
Tipp 3: Saisonales Obst und Gemüse kaufen
Die Saison spielt beim Einkauf eine wichtige Rolle. Regionale Lebensmittel sind erst dann wirklich klimafreundlicher als importierte Waren, wenn sie während der üblichen Erntezeit gekauft werden. Als hilfreicher Wegweiser im Supermarkt dient ein Saisonkalender. Dieser verrät, wann welches Obst und Gemüse gerade Saison hat und eben nicht aus dem beheizten Gewächshaus kommt.

Tipp 4: Lebensmittel von regionalen Erzeugern kaufen
Die meisten Lebensmittel in Europa werden mit dem LKW transportiert. Regionale Lebensmittel legen kürzere Wege zurück als importierte Waren und vermeiden dadurch Treibhausgase. Das gilt jedoch nur dann uneingeschränkt, wenn die regionalen Lebensmittel während der Saison gekauft werden und die Transportmittel der Produzenten voll beladen sind.

Tipp 5: Gering verarbeitete Lebensmittel bevorzugen
Selber kochen, denn Fertigprodukte können eine schlechtere Klimabilanz aufweisen.

Tipp 6: Aufs Auto verzichten und zu Fuß oder mit dem Rad einkaufen gehen
Das Transportmittel zum Supermarkt und von dort wieder nach Hause spielt eine große Rolle bei der Klimabilanz von Lebensmittel. Bis zu 50 % der Lebensmittel-Transportemissionen entstehen auf dem Weg zum Einkauf! Am klimafreundlichsten ist der Einkauf zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Gut schneiden aber auch öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Bahn ab. Wer nur sehr schlecht auf das Auto verzichten kann, sollte versuchen, so wenige Einkaufsfahrten wie möglich zu unternehmen.

 

Tipp 7: Auf Ökostrom umsteigen und CO2-Emissionen vermeiden
Wer Ökostrom nutzt, kann die Klimawirkung seiner Elektrogeräte schnell und dauerhaft reduzieren. Beim Wechsel des Stromtarifs gilt grundsätzlich: auf möglichst kurze Laufzeiten und noch kürzere Kündigungsfristen achten. Viele Tipps zum Wechsel und über die Anbieter findest du auf durchblicker.at

 

Tipp 8: Energieeffiziente Haushaltsgeräte sparen Geld und Strom
Der Kühlschrank läuft rund um die Uhr und ist damit einer der größten Stromfresser unter den Haushaltsgeräten. Mit dem Kauf eines A+++-Gerätes kannst du viel Strom und bares Geld sparen.

Tipp 9: Freunde einladen
Je mehr Personen aus einem Topf satt werden, desto besser ist das für das Klima. Gemeinsames Kochen und Essen macht Spaß und spart CO2.

Tipp 10: Weniger Lebensmittel wegwerfen
Lebensmittelabfälle, Verpackungsmüll und die Wiederverwertung von übriggebliebenen Essensresten tauchen bisher in keiner Klimabilanz auf. Also: Nicht zu viel kaufen und auch aus Essensresten lassen sich leckere Speisen zaubern. 

Hier geht es zum Rezept Kreuzberger Vorspeisenteller

Hier geht es zum Rezept Gnocchi mit Spitzkohl

Hier geht es zum Rezept Schwedischer Schokoladenkuchen


Auf der Seite des KOSMOS-Verlags könnt Ihr mehr über das Klimakochbuch erfahren.